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Raimund Eising
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Häufig gestellte Fragen und weitere Informationen


1. Ich soll zu einer MPU – ist sie wirklich Pflicht? – Kann ich mich weigern?

Natürlich können Sie sich weigern, niemand wird gezwungen, eine MPU zu machen.
Leider erhalten Sie dann auch den Führerschein nicht wieder. Wenn die Behörde zu dem Schluss gekommen ist, dass Sie die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges nicht besitzen, müssen Sie vor Wiedererteilung der Fahrerlaubnis den Nachweis führen, dass Sie wieder uneingeschränkt geeignet sind.
Das geht leider nur, wenn dies durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten, also durch die MPU, bestätigt wird.


2. Muss ich zu einer bestimmten MPU-Gutachterstelle?

Nein, Sie können zu jeder MPU-Gutachterstelle, die amtlich zugelassen ist, also zum TÜV, zur AVUS, BAD oder einer anderen Institution, z.B. in Hamburg, München, Stuttgart oder Berlin – egal, wo Sie wohnen.


3. Kann ich mich auch bei einem niedergelassenen Psychologen begutachten lassen?

Ja, aber die Führerscheinstelle akzeptiert nur ein Gutachten von einer amtlich anerkannten MPU-Begutachtungsstelle.


4. Welche Chancen habe ich, die MPU zu bestehen?

Entscheidend ist, ob Sie den Psychologen davon überzeugen können, dass Sie Ihr Problem (Alkohol, Drogen, Fahrverhalten) gelöst haben und sich die Auffälligkeiten im Straßenverkehr nicht wiederholen.
Ohne eine gute Vorbereitung und Aufarbeitung stehen die Chancen sehr schlecht.
Mit einer guten MPU-Vorbereitung erhöhen Sie die Chance, ein positives MPU-Gutachten zu bekommen, drastisch!
Die Durchfallquoten bei der MPU sind wohl nicht so hoch, wie von einigen selbsternannten Fachleuten im Internet behauptet wird, aber: Ohne eine gute Vorbereitung schafft es kaum jemand, die MPU positiv zu bestehen.
Der ADAC hat festgestellt, dass derjenige, der einen MPU-Kurs absolviert, eine Chance von 85 bis 95 % hat, die MPU mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.
Wer sich hingegen nicht vorbereitet, hat nur eine Chance von 10 bis 15 %!!!
(www.ADAC.de - Stichwort MPU, Zugriff 07.05.2011)


5. Ich bin durch die MPU gerasselt. Das negative MPU-Gutachten hat man mir zugesandt. Leider verstehe ich nicht warum. Können Sie mir helfen?

MPU-Gutachten sind nicht immer leicht zu lesen. Wie in anderen Fachbereichen auch, hat sich hier ein "Fachchinesisch" eingebürgert.
Selbst Rechtsanwälte haben manchmal Schwierigkeiten, es zu lesen bzw. nachzuvoll-ziehen oder zu deuten.
Das MPU-Gutachten haben Sie wohl angefordert bzw. anfordern müssen - und auch bezahlt; leider ist es aber in erster Linie nicht für Sie geschrieben, sondern für die Entscheidungsbehörde, die Führerscheinstelle.
Abgesehen von der Verständlichkeit des MPU-Gutachtens, bzw. der Unverständlichkeit, muss man auch gelernt haben, zwischen den Zeilen des MPU-Gutachtens zu lesen.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch sprechen wir über das MPU-Gutachten und erarbeiten, was „schief“ gelaufen ist.
Wenn Sie mir Ihr MPU-Gutachten zusenden, können wir dies auch telefonisch besprechen. (vgl. hier
MPU-Telefonberatung)


6. Bei mir wird es eng – ich habe schon fast 2 Jahre den Führerschein nicht mehr – muss ich denn wirklich den Führerschein neu machen?

Nach der neuen Fahrerlaubnis-Verordnung (2008) kann eine Fahrerlaubnis (nach der MPU) auch dann prüfungsfrei erteilt werden, wenn seit der Entziehung oder dem Verzicht ein Zeitraum von mehr als 2 Jahren vergangen ist.
Voraussetzung dafür ist, dass die zuständige Behörde der Auffassung ist, dass die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten noch vorhanden sind.


7. Ich muss zum 2. Mal zur MPU – ist diese anders und/oder billiger?

Nein! Ablauf und Kosten der MPU sind die gleichen wie beim 1. Mal.


8. Mein Gutachten ist negativ – wann kann ich wieder zur MPU?

In der Regel sind dies etwa 6 Monate nach dem letzten MPU-Gutachten.


9. Muss ich mein altes, negatives MPU-Gutachten bei der Führerscheinstelle abgeben?

Nein! Manchmal ist es gut, es abzugeben und manchmal besser, es nicht zu tun! Sprechen Sie mich darauf an!


10. Was soll ich nach einem negativen MPU-Gutachten tun?

Sich gründlich mit dem Gutachten auseinandersetzen, am besten mit fachlicher Hilfe – und sich bestens auf die nächste MPU vorbereiten. Falls Sie Zweifel an der Richtigkeit des Gutachtens haben, können Sie meinen Rat einholen.


11. Wie oft kann ich die MPU wiederholen?

Normalerweise so oft, wie Sie wollen – oder so lange, bis Ihnen das Geld ausgeht!


12. Was soll ich mit meinem negativen MPU-Gutachten nur machen?

Nachdem Sie es vielleicht in die nächste Ecke geworfen haben und kräftig über die MPU selbst, deren Gutachter und die ganze Welt geschimpft haben, auf jeden Fall aufbewahren, auch wenn Sie es nicht bei der Behörde abgeben wollen.
Am besten ist es, sich mit dem MPU-Gutachten unter fachlicher Hilfe auseinander zu setzen und daraus zu lernen, um es das nächste Mal besser zu machen.


13. Warum fallen die meisten Menschen bei der MPU durch?

Sehr viele denken, die MPU sei ein „Idiotentest“ - wie die MPU ja auch volkstümlich genannt wird.
Dass dies nicht so ist, wissen Sie, wenn Sie meine Internetseiten genau studiert haben. Die Hürde für ein Bestehen ist hoch angelegt. Es hat nur jemand eine Chance, die MPU zu bestehen, der sich wirklich gut vorbereitet. Mit einer guten, seriösen, kompetenten MPU-Vorbereitung sparen Sie viel Zeit, Geld, Ärger und im Endeffekt auch noch Nerven.


14. Ich möchte eine Therapie machen. Ist kontrolliertes Trinken das Richtige für mich oder soll ich lieber abstinent leben?

Diese Frage ist von großer Bedeutung!
Zuerst muss geklärt werden, ob und wenn in welcher Form eine Abhängigkeit vorliegt. Kommt zu einer seelischen (psychischen) Abhängigkeit noch eine körperliche (physische) Abhängigkeit hinzu, muss auch noch geklärt werden, ob eine klinische ärztliche Entziehungsbehandlung vonnöten ist.
Danach können wir uns gemeinsam entscheiden, ob wir Schritt für Schritt an einem kontrollierten Trinken arbeiten oder das Ziel der Abstinenz verfolgen.


15. Was erwartet der Gutachter bei der MPU von mir? Dass ich überhaupt keinen Alkohol mehr trinke oder kontrolliert trinke?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Auf die Höhe der Promille, die Sie gehabt haben, auf Ihren Zustand dabei, wie lange Sie schon so viel trinken usw. Eine allgemeingültige Antwort kann hier nicht gegeben werden. Sprechen Sie mich darauf an!


16. Ich leide seit Jahren an einer so genannten „Generalisierten Angst“, also Alltagsangst – stimmt es, dass auch viele andere Betroffene so zum Alkohol gekommen sind?

Ja! Man schätzt, dass etwa 10 – 12 % aller Menschen an Angstzuständen leiden und behandlungsbedürftig sind - ca. 30 % dieser Menschen haben Probleme mit Alkohol.
Alkohol ist für viele ein vermeintliches Hilfsmittel, das ebenso wie Beruhigungsmittel, Psychopharmaka, Neuroleptika oder Antidepressiva große Gefahren in sich birgt und nicht zu längerem Konsum oder Gebrauch über längere Zeit geeignet ist und letztendlich zu einer psychischen (geistig / seelischen) wie auch physischen (körperlichen) Abhängigkeit führen kann.
Alkohol und Medikamente überdecken meist nur eine psychische Störung (Angst), beseitigen diese aber nicht.
Ist eine Angststörung die Ursache des erhöhten Alkoholkonsums, müssen beide Probleme bearbeitet werden – die Angststörung und das Alkoholproblem.


17. Ich habe eine Straftat begangen – wieso muss ich zur MPU?

Straftäter benutzen sehr oft zur Durchführung ihrer Straftaten ein Kraftfahrzeug, z.B. als Fluchtauto bei einem Bankraub, bei einem Einbruch zum Abtransport von Diebesgut oder um Drogen zu transportieren. Auch kann im Auto eine Straftat passieren, z.B. eine Vergewaltigung.
Die Führerscheinstelle bzw. der Gesetzgeber gehen nun davon aus, dass – wenn zur Ausübung einer Straftat die Fahrerlaubnis missbraucht wird - Zweifel an der Fahreignung gegeben sind (§ 11 Abs. 4 Fahrerlaubnisbehörde).


18. Der TÜV, AVUS, DEKRA bieten ein „Vorgespräch“ zur MPU an. Soll ich das Angebot annehmen? Was bringt mir das?

Eigentlich nicht viel!
Der hier zuständige Psychologe sagt Ihnen mit Sicherheit nicht, auf was Sie bei dem MPU-Gespräch achten sollen!
Es bleibt bei einer oberflächlichen Information und – Ihren späteren MPU-Gutachter werden Sie wohl nicht kennen lernen – man achtet darauf, dass das eigentliche Gutachten jemand anderes macht.
Die Gefahr bei einem Vorgespräch ist auch die, dass der Psychologe sich Notizen, einen Bericht macht (der oft genug negativ ist) und sich dieser Bericht dann evtl. bei dem eigentlichen MPU-Gutachter wieder findet. Selbstverständlich darf dies eigentlich nicht sein, da der Psychologe unter Schweigepflicht steht.


19. Ich habe viele tausend Euro bei jemandem gezahlt, der mir versprochen hat, mein Geld zurück zu zahlen, wenn ich bei der MPU durchfalle. Ich bin durchgefallen – habe aber mein Geld nicht zurück gekommen!

Solche Klagen höre ich leider sehr oft.
Diese meist unseriösen Anbieter berufen sich hier auf das „Kleingedruckte“. Darin heißt es z.B., dass man erst dann zur MPU zu gehen hat, wenn man sein Problem erkannt und gelöst hat.
Bekommen Sie jetzt ein negatives MPU-Gutachten, steht in diesem meist, dass Sie Ihr Problem noch nicht gelöst haben – also – kein Geld zurück!


20. Was ist von Versprechen zu halten: „Festpreis bis zum positiven MPU-Gutachten, ohne Mehrkosten“?

Auf den ersten Blick ein faires Angebot.
Nur wird gleich am Anfang meist eine sehr hohe Summe fällig und wenn man dann bei der MPU durchfällt, werden Sie meist in irgendeine Gruppe gesetzt, in der man sich nicht viel weiter um Sie kümmert, bis Sie irgendwann die Lust verlieren und von selber aufhören.


21. Ich bin arbeitslos – können Sie mir bei Ihren Kosten zur Vorbereitung auf die MPU einen Rabatt einräumen?

Ja! Arbeitslosen und Geringverdienern kann ein Rabatt auf mein Honorar eingeräumt werden. Gerade beim Verlust des Führerscheins sind die Folgen oft beträchtlich.
Nicht nur im privaten Bereich, auch im Berufsleben ist nicht selten der Verlust des Arbeitsplatzes zu beklagen und damit auch gravierende finanzielle Einschnitte.


22. Bekomme ich von Ihnen auch eine Teilnahmebescheinigung?

Selbstverständlich stelle ich Ihnen eine Teilnahmebescheinigung über eine erfolgte Beratung, Schulung oder Therapie aus – für die Vorlage bei der für Sie zuständigen Behörde (Führerscheinstelle) oder bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).


23. Ich möchte gerne objektiv wissen, ob ich tatsächlich Probleme mit dem Alkohol habe – gibt es da einen Test, bei dem ich sehen kann, wo ich tatsächlich stehe?

Ja, den gibt es – z.B. den Trierer Alkoholismusinventar-Test.
Er gibt Auskunft über den früheren oder aktuellen Stand der Verhaltenskontrolle in Bezug Alkohol, über den Grund des Trinkens, süchtiges Trinken, über die Trinkmotive, also warum man trinkt, über evtl. schon bereits vorhandene Schädigungen etc.


24. Meine Leberwerte waren super! Trotzdem bin ich durchgefallen – warum?

Leberwerte allein sind nicht ausschlaggebend.
Gute Werte sind „nur“ die Grundvoraussetzung für ein positives MPU-Gutachten.


25. Ein Bekannter von mir hatte auch Führerscheinprobleme wegen Alkohol – Meditation half ihm dabei, vom Alkohol wegzukommen – was meinen Sie dazu?

Es gibt viele Meditationsformen und Entspannungstechniken, die dabei helfen können.
Meditation verhilft zu innerer Ruhe und Gleichgewicht.
Meditation ändert unser Leben – nicht sofort – aber mit fortschreitender Übung immer mehr.
Wenn Sie mehr über Meditation wissen möchten, klicken Sie einfach auf meine Homepage
www.Meditations-Techniken.de – dort habe ich dazu weiteres aufgeführt.


26. Ich habe gehört, dass man mir als Punktesammler eine gewisse Aggressivität unterstellt und dass es zur Messung der Aggressivität bei der MPU einen Test geben soll?

Oft genug wird vermutet, dass ein erhöhtes Aggressionspotential zur Häufung der Verkehrsdelikte geführt hat.
Hier gibt es so genannte
Fragebögen zur Erfassung von Aggressionsfaktoren.
Punktesammler haben es oft schwer, darzustellen, warum immer wieder neue Verkehrsverstösse hinzukommen. Die Gründe hierfür – denkt der MPU-Gutachter – müssen also tiefer liegen. Eine Vermutung dahingehend liegt in der Annahme eines erhöhten Aggressionspotentials.


27. Stimmt es, dass ältere Verkehrsteilnehmer bei auffälligem Verkehrsverhalten auch mit einer MPU, einem Seniorentest, rechnen müssen? Wenn ja, warum?

Lt. Statistik nimmt die Unfallhäufigkeit im Alter zu. Positiv ist aber zu sehen, dass hierbei die allermeisten Unfälle keine schweren sind.
Im Rahmen der EU-Gesetze wird es wohl bald dazu kommen, dass ein
Senioren-Eignungstest europaweit ab dem 75.Lebensjahr eingeführt wird. Es wird geprüft werden, ob der Betroffene in der Lage ist, altersbedingte Mängel auszugleichen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Führerschein entzogen.
Natürlich geben heute schon viele ältere Verkehrsteilnehmer freiwillig ihren Führerschein ab, wenn aus ihrer Sicht die Zeit gekommen ist oder fahren nur noch z.B. auf ihnen gut bekannten Strecken.
Das Alter allein ist aber kein Ausschließungsgrund vom Fahren. Manchmal wird heute schon von älteren Verkehrsteilnehmern gefordert, einen Eignungstest zu machen.
Manchmal zu Recht – manchmal aber auch zu Unrecht.
Gerade Polizeibeamte regen öfters in ihren Berichten eine Eignungsuntersuchung an, wenn sich ein älterer Verkehrsteilnehmer in einer bestimmten Situation unsicher gezeigt hat oder ein störrisches Verhalten an den Tag legt.
Bevor Sie zu einem Seniorentest gehen – lassen Sie sich beraten!


28. Ich habe gehört, dass der Gutachter bei der MPU eine Lebenslauferforschung macht – was ist das eigentlich?

Der MPU-Gutachter interessiert sich hier für die Ereignisse aus Ihrem Lebenslauf, die mit Ihrer Verkehrsvorgeschichte im Zusammenhang stehen.
Wichtige biographische Daten liegen dem Psychologen / Gutachter schon aus Ihrer Führerscheinakte vor. Hinzu kommen bei der MPU schriftliche und mündliche Fragen zu Ihrem Lebenslauf.
Daraus entsteht dann die so genannte Anamnese.
Nun prüft der MPU-Gutachter, ob und inwieweit sich aus der Lebens- und Verkehrsvorgeschichte Verhaltensauffälligkeiten etc. ergeben haben.